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Montag, 8. Juni 2009

Nützliche Variablen in BAT-Dateien

Schreibt man BAT-Dateien unter Windows, so gibt es einige nützliche Variablen, die man benutzen kann:
  • %0: ergibt den Namen der BAT-Datei samt Pfad, mit dem sie aufgerufen wurde
  • %1: ergibt den ersten Kommandozeilenparameter
  • %2: ergibt den zweiten Kommandozeilenparameter (und so weiter)
  • %*: ergibt alle Kommandozeilenparameter
  • %~dp0: ergibt den absoluten Pfad zu dem Verzeichnis, in dem sich die BAT-Datei befindet (mit angehängtem \)
Die erste Option braucht vielleicht eine Erklärung. Steht die Datei test.bat im Verzeichnis C:\temp\test.bat und ist mein aktuelles Verzeichnis C:\temp, so könnte ich ja einfach test.bat eingeben, um die Datei aufzurufen. Dann würde %0 auch test.bat ergeben. Starte ich test.bat aber mit ..\temp\test.bat, so ist genau das auch der Text, den %0 liefert.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Übersichtliche PATH-Anzeige unter Windows

In einer Windows-Kommandozeile ist die Anzeige der Umgebungsvariable PATH sehr unübersichtlich. Um hier mehr Durchblick reinzubringen, kann man den Umstand ausnutzen, dass man in vielen Skriptsprachen kleine Progrämmchen direkt über die Kommandozeile eingeben kann. Für Ruby sieht das zum Beispiel so aus:

ruby -e "puts ENV['PATH'].split(';')"

Dieses Skript holt sich den Inhalt der PATH-Variable und trennt ihn auf, mit dem Semikolon als Trennzeichen. Das resultierende Feld wird dann einfach ausgegeben, wobei jedes Element auf eine neue Zeile geschrieben wird (so arbeitet puts, wenn es ein Feld auszugeben hat). Es kommt also jedes Element der PATH-Variable auf eine eigene Zeile, was der Übersichtlichkeit sehr hilft.